Zuhause in der Neuen Heimat? - Wie Identität in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts entstehen kann

Keynote am 27.09.2019

Haben Sie es schon gemerkt? Die Arbeitswelt hat sich grundlegend geändert. Viele Menschen arbeiten in verteilten Teams, vom Homeoffice oder Co-Working-Space aus. Oder sie finden sich in kleinen agilen Teams wieder, die sich vom Rest der Organisation stark abgrenzen aber auch regelmäßig zerschlagen und neu zusammen gesetzt werden.

Die Mobilität von Arbeitnehmern hat sich extrem erhöht. Das Arbeiten im Team, wie es idealtypischerweise vielleicht noch vor 20 Jahren vorherrschte und das vielen Beratern und Trainern ein regelmäßiges Einkommen verschaffte, existiert so nicht mehr. Für Forming, Storming, Norming, Performing von Teams ist weder Zeit noch Gelegenheit. An dessen Stelle sind neue Formen und Dynamiken der Kollaboration entstanden. Der einzelnen Mitarbeiterin erwächst die Verantwortung, sich in unterschiedlichen Arbeitsumwelten für gute Zusammenarbeit einzusetzen.

Kann unter diesen Umständen noch Identität wachsen? Was ist die Aufgabe von Führung in der Identitätsstiftung? Sind Netzwerke die Neue Heimat?

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Holger Nauheimer ist seit über 25 Jahren ein Wanderer zwischen den (Arbeits-)Welten. Durch die Berlin Change Days ( www.berlinchangedays.com) bringt er alljährlich ein globales Netzwerk von Change-Aktivisten zusammen. Er interessiert sich für die Auswirkung neuer Technologien darauf, wie Organisationen funktionieren und wie Menschen Freude an ihrem Arbeitsplatz finden können. Er berät globale Unternehmen, Start-Ups und Non-Profit-Organisationen, die neue Formen der Zusammenarbeit einführen wollen, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

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Elena Linden