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The ME needs the WE to be

Kurztagung (Alumni) vom 18.-19. Oktober 2018

Nachdem systemisches Vokabular längst in Politik und Organisationen eingezogen ist, wollen wir den systemischen Diskurs in die Mitte der Debatte um ein verändertes Führungsverständnis in einer global entgrenzten Ökonomie führen. Angesichts bitterer Lehren aus der Finanzkrise, dem immer noch schwelenden „Dieselgate“ sowie den historischen und aktuellen Korruptions- und Compliance-Fällen, könnte man glauben, Gier sei das untilgbare, systemimmanente Treibmittel egomanischer Führung. 

Es ist notwendig, dass die Sorge und die Verantwortung der Führungskräfte für Organisation, Gemeinschaft und Gemeinwohl wieder in den Vordergrund treten, weil unser System sozialer Marktwirtschaft vor dem Abgrund steht. Wir möchten die Initiative für ein verändertes Führungsverständnis fortsetzen und das Heidelberger Modell dienender Führung in Theorie und Praxis vorstellen und kritisch diskutieren. 


Gute Führung muss sich jenseits individuell zurechenbaren Erfolges immer auch daran messen lassen, ob sie langfristig der Organisation und den Beteiligten dient. Der Gegensatz zwischen individuellen und organisationalen Interessen ist aufgehoben.

The ME needs the WE to be, aber auch: The WE needs the ME to be. 

Mit renommierten Referenten aus Wirtschaft, Organisationspsychologie und Organisationsberatung werden wir im kleinen Kreis u.a. folgende Leitfragen diskutieren und im Dialog mit unseren TeilnehmerInnen zu beantworten versuchen: 

  • Warum und wozu ist ein verändertes Führungsverständnis notwendiger denn je?
  • Wie gelingt ein verändertes Führungsverständnis?
  • Wie verändert das Konzept dienender Führung die Rollenvorstellung eines „Leaders“?
  • Wie kann und soll „dienende“ Führung in der Praxis aussehen?